Dies ist die Dokumentation von 2016 der ersten Alpentour des JKG Lebach

 

Herzlich Willkommen beim JKG - Racing - Team

 

Seit vielen Jahren ist der MTB-Sport in Form einer AG ein fester Bestandteil des

Johannes Kepler Gymansium in Lebach.

Im Schuljahr 2015/16 haben sich 24 Schüler im Rahmen eines Seminarfachs nun ein besonderes Ziel gesetzt:

Mit dem MTB über die Alpen - von Garmisch an den Gardasee in 6 Etappen.

Die Tour wird vom 07. bis zum 14. Juli 2016 stattfinden und auf dieser Seite hier medial ausführlich begleitet werden.

 

Hier können Sie direkt zu den einzelnen Tagen navigieren.

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Tag 5

Tag 6

Tag 7


14.07.2016

Die Abreise

 

 


Berichte : Anna Scherer

Es ist vollbracht

13.07.2016

Von Padergnone nach Riva ( Tag 7 )

 

 

Heute hieß es endlich Zieleinfahrt. In Padergnone bereiteten wir uns am Morgen alle auf unsere letzte Etappe vor.Trotz Bemühen um ein Tandem, konnte Laura diese leider nicht auf dem Rad bestreiten, da in der ganzen Umgebung keins aufzutreiben war.

Aufgeteilt in 3 Gruppen, fuhren sonst alle mit. Für die Mädels wurde eine Strecke durch mehrere Ortschaften ausgesucht und die Jungs wollten eigentlich ihre letzten Trails meistern, allerdings scheiterte dieses Vorhaben wegen eines Wetterumbruchs. Bei dem aufkommenden Gewitter suchten sie Schutz in einer Eisdiele, wo die Mädels bereits warteten.

 

 

 

 

Als sich das Wetter wieder etwas besserte, fuhren wir alle zusammen weiter in Richtung Gardasee, den wir aber nicht mehr mit dem Rad erreichten, da der Starkregen und das Gewitter wieder einsetzten und wir somit die Tour gezwungenermaßen abbrachen und auf direktem Weg ins Hotel fuhren. Der Sprung in den Gardasee wurde also in den Hotelpool verlegt und nach einer Weile wurde die Stimmung wieder aufgeheitert.

Ungefähr eine Stunde später schien die Sonne wieder und die Lehrer trommelten alle zusammen um gemeinsam an den See zu gehen. Dort angekommen wurde jedem bewusst, was alle geschafft hatten und stolz ließen wir den Abend zusammen in Riva ausklingen, bevor wir morgen wieder heimfahren.

Zum Schluss unserer Tour können wir alle mit Sicherheit sagen, dass wir dieses Erlebnis niemals vergessen werden und wir uns immer wieder gerne daran erinnern werden. Alle Schüler bedanken sich bei unseren Lehrern und Betreuern, die ihr organisatorisches Talent auf der Alpenüberquerung oft unter Beweis gestellt haben und mit denen wir sowohl während den Etappen als auch davor oder danach sehr viel Spaß hatten und die uns zudem ständig motivierten weiterzumachen, auch wenn uns manches unmöglich erschien.

Außerdem gilt der Dank der gesamten Gruppe unserem Busfahrer Ralf, der uns alle während der ganzen Woche unterstütze und immer geduldig mit uns war.

 


 

12.07.2016

 

Cles ( Tag 6 )

Hier die heutige Etappe als Kartenansicht !

 

Regen in Cles

Zwar kamen wieder nicht alle Schüler pünktlich zum Frühstück – doch Niclas hatte dieses Mal eine gute Ausrede, steckte er doch von halb 8 bis 8 im italienischen Qualitätsfahrstuhl aus dem Jahre 1932 fest.

Draußen bot sich ein neues Bild: Wider Erwarten regnete es heute bereits in Strömen als unser Wecker klingelte. Trotzdem rafften die meisten sich zusammen und starteten motiviert die Etappe.

Von Cles aus machten sich zunächst die Mädels auf den Weg bis an den vereinbarten Treffpunkt zur Pause, wo wenig später auch die Jungs ankamen. Dort wartete das Verpflegungsteam bereits mit einer kleinen Verstärkung auf die tapferen Biker, die sich bereits 25 km durch den Regen gezwängt hatten und größtenteils völlig durchnässt waren. Dennoch wurde die Etappe nach kurzer Verschnaufpause fortgesetzt und weitere 30 km und 1300 hm bis zur Ankunft in Padergnone überwunden.

Glücklicherweise wurde die Etappe auch heute ohne Verletzungen überstanden.

Nach der anstrengenden Tour kühlten die meisten sich im hoteleigenen Pool ab und entspannten noch bis zum Abendessen, das aus 3 leckeren Gängen bestand. Danach unternahmen alle verschiedene Sachen wie Eis essen oder Spiele spielen und jetzt blicken wir gespannt auf die morgige, letzte Etappe mit unserem Ziel, dem Gardasee.

 


 

11.07.2016

Gampenjoch ( Tag 5 )

Hier die Route mit Höhenprofil und Infos

 

 

Heute Morgen starteten wir nach dem Frühstück und einem Bikecheck in 3 Gruppen aufgeteilt unsere Etappe von Meran nach Cles über den Gampenpass.

Die Mädels fuhren mit Herrn Reinhard und Herrn Thomas als erste um halb 10 los und durchquerten auf 53 km mehrere Waldstücke, Pass- und Weinstraßen. Auch die Jungs, die die gleiche Route wählten, mussten 1500 mühsame Höhenmeter bei extrem hohen Temperaturen überwinden, bevor sie im Hotel in Cles ankamen.

Genau wie gestern, wurde die Etappe ohne Verletzungen erfolgreich überstanden, jedoch ist auch Martins Kette am Rad gerissen und muss repariert werden. Die „Bodentruppe“ fuhr heute Morgen mit Frau Nauerz von Meran aus nach Bozen zum Bummeln, bevor es nachher weiter nach Cles ging, wo das Gepäck ausgeladen und Einkäufe erledigt wurden. Um halb 8 trafen wir uns alle im Biergarten unseres schönen Hotels und aßen zu Abend.

Nach unserer Besprechung für den morgigen Tag veranstalteten wir noch einen Spieleabend, bei dem die meisten mindestens genauso viel Ehrgeiz wie beim Biken gezeigt wurde und jetzt gehen wir alle zu Bett und freuen uns schon auf Padergnone, wo wir nach unserer morgigen Etappe bei sommerlicher Hitze den hoteleigenen Pool genießen werden.

 

 

 


 

 

10.07.2016

Unterwegs zum Madritschsjoch ( Tag 4 )

Hier ist die Kartenansicht über Google Maps

 

Wie gestern bereits angekündigt, teilten wir uns heute in 2 Gruppen auf. Die „Profis“ frühstückten bereits um halb 8 und machten sich direkt danach mit dem Bus auf den Weg zum Madritschsjoch.

Dort fuhren sie mit der Seilbahn bis auf 2600m nach oben und mussten die Räder von dort aus mühsam noch weitere 500m weiter auf den Berg, über Schneefelder und Steine, schieben und tragen, da biken hier unmöglich war.

Auf dem Gipfel angekommen wurde eine kurze Pause eingelegt und tolle Fotos gemacht, die der Rest der Gruppe am Abend begeistert bestaunte.

 

 

Es folgten verschiedene Abfahrten über viele Trails und schließlich ging es vom Tal aus weiter nach Meran zur Jugendherberge, wo die Tour um 17.30 Uhr endete. Marc und Herr Reinhard kamen bereits etwas früher an, da sie die Tour vom Tal aus nicht mehr fortsetzen konnten, sondern mit der Bahn bis nach Meran fahren mussten, weil das Schaltwerk an Marcs Rad am Ende der Abfahrt „seinen Geist aufgab“.

Dieser Schaden blieb glücklicherweise der einzige und alle überstanden die Tour ohne Verletzungen und sammelten auf dieser Etappe Eindrücke, die sie wahrscheinlich nie wieder vergessen werden.

Auch der Rest der Gruppe, die die Etappe über 70 km durchs Vinschgau fuhr, hatte heute viel Spaß.

Die 15 Verbleibenden machten sich nach dem Beladen des Busses, gegen halb 11, direkt mit dem Rad von Meran aus auf den Weg. Die Tour führte durch mehrere kleinere Ortschaften und größtenteils am Fluss und an Apfelfeldern entlang.

Der erste Zwischenstopp erfolgte an einem kleinen Apfellädchen inmitten der Felder, wo sich die Gruppe mit Saft und Obst versorgte. Danach wurde sich noch in einem Biergarten bei Temperaturen von über 30 Grad mit Eis abgekühlt und anschließend ging es weiter bis zur Jugendherberge nach Meran.

Am Abend trafen alle Alpencrossler wieder zusammen und berichteten bei der alltäglichen Besprechung von ihren Etappen. Danach gingen wir in die Stadt etwas essen, bevor das Mitfiebern beim EM-Finale, ob in der Jugendherberge, beim Public Viewing oder in einer Bar, für die meisten auf dem Programm stand.

Spätestens um Mitternacht lagen alle in ihrem Bett, bevor es an Tag 5 weiter nach Cles geht.

 


 

09.07.2016

Der Bustransfer nach Scoul in der Schweiz

Hier ist die Kartenansicht über Google Maps

 

Etappe 2 ( Tag 3 )

Heute Morgen, am 9.7.2016, standen wir schon um halb 7 auf um pünktlich um 7 Uhr zu frühstücken. Da wir die Räder bereits am vorherigen Abend in den Bus geladen hatten, packten wir am Morgen nur noch unsere Koffer, luden diese ein und dann starteten wir unsere Tour.Nach einem anderthalbstündigen Transfer von Imst nach Scoul hielten wir auf einer Serpentine an, luden die Räder aus dem Bus und konnten die Biketour gegen halb 11 starten.

Vor uns lagen zunächst 1100 hm über 18 km verteilt und danach weitere 30 km, die sich größtenteils aus einer tollen Abfahrt über spektakuläre Trails und Schotterwege zusammensetzten. Auch wenn das Wetter nicht ganz so gut wie gemeldet war und wir nicht „verbrutzelten“, wie von Herrn Thomas am Abend zuvor angekündigt, genossen wir den frischen Fahrtwind und die herrliche Aussicht in die überwältigende Landschaft.

Während der größte Teil unserer Gruppe verschiedene Herausforderungen sowohl auf dem Rad als auch am Rad, wie zum Beispiel das Reparieren von „Buggis“ Fahrradkette, meisterte, fuhr das Verpflegungsteam zusammen mit Busfahrer Ralf schon nach Italien vor und verbrachte den Tag in Mals.

Gegen 17 Uhr traf auch der Rest im Hotel ein, allerdings mussten zunächst noch einige Schürfwunden versorgt werden, bevor wir alle gemeinsam das Nudelbuffet genießen und den Abend ausklingen lassen konnten.

Wir freuen uns schon auf den morgigen Tag, an dem die meisten eine Entspannungsetappe (wie es sich für einen Sonntag gehört) über den Radweg von Mals nach Meran einlegen werden und die „Profis“ auf dem Madritschsjoch vermutlich an ihre Grenzen gehen werden.

Sehr schade ist, dass Laura aufgrund einer genähten Wunde am Knie, die sie sich heute leider bei einem Sturz zugezogen hat, die Alpenüberquerung nicht weiter fortsetzen kann.

Liebe Laura, wir wünschen Dir gute Besserung!

 


08.07.2016

Etappe 1 läuft ( Tag 2 )

 

 

Heute Morgen klingelte für uns um halb 7 der Wecker. Nach dem ausgiebigen Frühstück, bemerkten wir schockiert, dass aus einigen Satteltaschen Minitools und außerdem ein Geldbeutel über Nacht entwendet worden waren. Glücklicherweise war der Verlust des Geldbeutels jedoch nur ein Fehlalarm und er wurde nach längerer Suche in einem Rucksack gefunden.

Die Lehrer machten noch einen ausführlichen Bikecheck und dann ging unsere erste Etappe auch endlich los.

Von Grainau aus machten wir uns in 3 Gruppen auf unterschiedlichen Routen auf zum am Morgen vereinbarten, ca. 20 km entfernten Treffpunkt in Biberwier. Die Mädelsgruppe wurde durch einen Defekt an der Gangschaltung von Lorenas Fahrrad etwas aufgehalten, weshalb die Jungs nicht am Treffpunkt warteten, sondern sich nach kurzer Verschnaufpause direkt auf die nächsten 50 km und 1000 hm begaben.

Die Mädels trafen gegen 12.30 Uhr am Treffpunkt ein, wo auch schon unser Bus mitsamt Verpflegung wartete. Das Verpflegungsteam und Frau Nauerz fuhren am Nachmittag mit dem Bus Einkäufe für das Abendessen und das morgige Frühstück erledigen und die andere Hälfte der Mädchen startete, genau wie die Jungs, die Fortsetzung der Tour. Außer ein paar platten Reifen, die schnell repariert werden konnten, gab es keine größeren Schäden oder Unfälle und alle überstanden die Tour ohne schwere Stürze oder Verletzungen.

Gegen 16.30 Uhr kamen alle an unserer Unterkunft in Imst an, die außer uns heute Nacht keine weiteren Gäste beherbergt. Nachdem die fleißigen und mehr oder minder erschöpften Alpencrossler im Hostel eintrafen, begann das Verpflegungsteam die Salate für unseren Grillabend vorzubereiten und am Abend saßen wir alle am Lagerfeuer zusammen und spielten ein paar Spiele.

Jetzt gehen wir alle ins Bett und werden nach einem erfolgreichen Tag, an dem wir tolle Eindrücke der wunderschönen Alpenlandschaft gewinnen konnten, wahrscheinlich alle wie Steine schlafen bevor es am nächsten Tag in Richtung Mals geht.


 

07.07.2016

 

Die Ankunft! ( Tag 1 )

Hier ist die Kartenansicht über Google Maps

 

Die Fahrt ist überstanden, wir sind in unserer ersten Unterkunft in Grainau, mit direkter Sicht auf die Zugspitze, angekommen.

 

Nach dem Bikecheck stand Freizeit auf dem Programm, welche die meisten Fahrer relaxt im Schwimmbad verbracht haben.

Nach unserem Abendessen werden wir alle zusammen den Deutschland-Sieg anschauen

 

Morgen startet dann endlich die erste Tour nach Imst.